Livigno

Livigno

GEBIET
Livigno ist eine Stadt im oberen Veltlin auf einer Höhe von etwa 1800 m über dem Meeresspiegel im gleichnamigen Tal am Fuße der Livigno-Alpen. Durch die Stadt fließt der Bach Aqua Granda (deutsch Spöl), der sein Wasser in Richtung Inn (italienisch Eno) und Donau leitet, um im März zu enden Damit gehört Livigno zu den italienischen Gemeinden, die nicht zu den italienischen Einzugsgebieten gehören.

Der Aqua Granda (Spol) mündet von seiner Anfangsstrecke ins Val di Livigno und die andere Hälfte ins Engadin in der Schweiz. Das Val di Livigno hat in der Vergangenheit gelitten, die gefährliche Talpassage ist in der Vergangenheit durchdrungen. Die beiden anderen Eingänge sind Höhenpässe.

Veltlin über den Foscagno-Pass (normalerweise ganzjährig geöffnet), entlang der Foscagno-Staatsstraße 301 oder von der Schweiz über die Forcola di Livigno (nur im Sommer befahrbar) durch das Poschiavo-Tal, sonst durch den Straßentunnel, vom Engadin. Der Tunnel ist ca. 3,5 km lang und hat eine einspurige (abwechselnde Einbahnstraße) und eine mautpflichtige Fahrspur. Der Tunnel verbindet den unteren und oberen Teil des Spöl und vermeidet so die unpraktische Ausdehnung des Baches.

Livigno kehrte in der Ferne vom Zusammenfluss des Aqua Granda am Lago del Gallo zurück
Sein Territorium umfasst den Weiler Trepalle, der sich bis zu 2.250 Meter über dem Meeresspiegel entwickelt. Diese Höhe macht es zum höchsten dauerhaften Gebiet in Europa. Eira ist ein Ort, der dem gleichnamigen Pass seinen Namen gibt.

Verlauf
Der Name Livigno taucht zum ersten Mal in einem Dokument aus dem Jahr 1187 auf. Um das 13. Jahrhundert wurden die ersten historischen Elemente von stabilen und organisierten Bewohnern identifiziert, die unter der Landschaft von Bormio lagen. Die geografische Isolation hat seit jeher jedes Wachstum, Wohlbefinden und kulturelle Wachstum bestimmt. [5]

1538 appellierte die Gemeinde an die Bündner Herrscher, eine größere Unabhängigkeit in der Weidewirtschaft zu erreichen. Tatsächlich herrschten in sozialer Hinsicht eher wirtschaftliche und politische Beziehungen über das Gebiet des Kantons Graubünden als über die Bosse von Bormio, mit denen ein ständiger Streit geführt wurde. In den Zeiten der Gegenreformation Im siebzehnten und siebzehnten Jahrhundert gelang es den Einwohnern von Livigno, verschiedene Formen von Konzessionen zu erhalten und de facto unabhängig von Zöllen, Fußwegen und Kaufquellen zu sein. Im Jahr 1797, mit der Umstrukturierung der Gebiete von Bormio unter der Cisalpine Republic, wurde Livigno allgemein. Zwei Jahre später, im Jahr 1799, wurde Trepalle auch in das Gemeindegebiet aufgenommen. 1801 wurde die Konvention zur Rücknahme der Mautlinie von der politischen Grenze auch vom napoleonischen Kommando von Morbegno eingeführt. Nach dem Wiener Kongress gerät Livigno wie das gesamte Bundesland Sondrio unter österreichische direkte Kontrolle.

1819 wurde ein Vertrag geschlossen, durch den Österreich Einrichtungen anerkannte, jedoch mit der Einführung bedeutender Innovationen wie Tabak und Schießpulver. Der Vertrag, mit der Einführung von Änderungen, wurde 1825, 1829, 1840 und 1857 erneuert. 1877 bestätigte die Regierung die Vereinbarung mit einer dreijährigen Verlängerung, die mehrmals erneuert wurde und zu neuen Ergebnissen führte Eine paradoxe Situation: Livigno genoss Privilegien der Österreicher unter der italienischen Regierung, die jedoch nicht gesetzlich geregelt waren. Der Mangel wird erst 1910 behoben, und es werden gabelläre Ausnahmen zugunsten der Gemeinde Livigno gewährt. 1914 errichtete die italienische Armee die Verbindungsstraße Bormio-Livigno über den Foscagno-Pass, die nur im Sommer benutzt werden kann. erst seit 1952 ist die wintereröffnung garantiert. In den 1960er Jahren begann eine begrenzte Touristenbewegung, aber erst nach 1969, als der Munt-The-Tunnel (der für den Bau des Gallo-Damms diente) 1972 wurde die Mehrwertsteuer eingeführt und die relative offizielle Anerkennung ihrer Befreiung für den Sonderzollbereich von Livigno.